Die Bücher des Sommers
Meine zwei Bücher des vergangenen Sommers: Die Ameisen Mittel- und Nordeuropas von Bernhard Seifert und Ants of North America von Brian L. Fisher und Stefan P. Cover.
Das Buch von Seifert war gar nicht so einfach zu bekommen. Erst als ich an den Lutra Lausitz Verlag schrieb, bekam ich es. Auch wenn es nicht ganz billig ist, so hat es mich viele Stunden unterhalten. Und es behandelt wirklich alles Wichtige: Angefangen vom Bau und der Funktion des Ameisenkörpers bis zur Mächtigkeit der Ameisen da draußen. Auch wenn ich noch keine einzige Art zweifelsfrei bestimmt habe. Das kommt im nächsten Frühjahr! (Oder vielleicht noch am Wochenende am Bodensee. Da ist es ja wärmer.)
Das gerade erschienene amerikanische Gegenstück von Fisher und Cover ist wohl eher etwas für Spezialisten. Es ist im Format kleiner, was fürs Mitnehmen in Feld und Wiese praktischer ist. Es beschränkt sich weitgehend auf einen Bestimmungsschlüssel. Die Ameisen sind alle in der gleichen Position abgebildet, wie man es auch aus der Antbase kennt. Wertvolle Dienste hat es mir als Übersetzungshilfe geleistet. Ob es auch in Europa einsetzbar ist? Das kann ich nicht beurteilen. Beide Bücher sind sehr lesenswert.
Bernhard Seifert. Die Ameisen Mittel- und Nordeuropas. ISBN: 978-3-936412-03-1
Brian L. Fisher und Stefan P. Cover. Ants of North America. A Guide to the Genera. California University Press. ISBN 978-0-520-25422-0
Das Buch von Seifert war gar nicht so einfach zu bekommen. Erst als ich an den Lutra Lausitz Verlag schrieb, bekam ich es. Auch wenn es nicht ganz billig ist, so hat es mich viele Stunden unterhalten. Und es behandelt wirklich alles Wichtige: Angefangen vom Bau und der Funktion des Ameisenkörpers bis zur Mächtigkeit der Ameisen da draußen. Auch wenn ich noch keine einzige Art zweifelsfrei bestimmt habe. Das kommt im nächsten Frühjahr! (Oder vielleicht noch am Wochenende am Bodensee. Da ist es ja wärmer.)
Das gerade erschienene amerikanische Gegenstück von Fisher und Cover ist wohl eher etwas für Spezialisten. Es ist im Format kleiner, was fürs Mitnehmen in Feld und Wiese praktischer ist. Es beschränkt sich weitgehend auf einen Bestimmungsschlüssel. Die Ameisen sind alle in der gleichen Position abgebildet, wie man es auch aus der Antbase kennt. Wertvolle Dienste hat es mir als Übersetzungshilfe geleistet. Ob es auch in Europa einsetzbar ist? Das kann ich nicht beurteilen. Beide Bücher sind sehr lesenswert.Bernhard Seifert. Die Ameisen Mittel- und Nordeuropas. ISBN: 978-3-936412-03-1
Brian L. Fisher und Stefan P. Cover. Ants of North America. A Guide to the Genera. California University Press. ISBN 978-0-520-25422-0
Jakob Vicari – 13. Okt, 14:48


Bevor dieses Blog sich in die Winterruhe verabschiedet, möchte ich doch noch auf etwas hinweisen. »Einemsen ist eine Angewohnheit von Vögeln (…), dass sie sich gerne in Ameisenhaufen legen und sich mit dem Schnabel Ameisen ins Gefieder reiben. Warum sie das tun, ist unklar.« So steht es im großartigen Lexikon des Unwissens von Kathrin Passig und Aleks Scholz. Nach dem Eintrag zur dunklen Materie und vor dem zur weiblichen Ejakulation findet man das hübsche Wort »Einemsen«. Über das man eben weiß, dass man nicht so recht weiß. Einemsen ist ein sehr abwegiges Verhalten. Der Begriff des Einemsens wurde geprägt vom deutschen Vogelforscher Erwin Stresemann. Igel, Eichhörnchen und Vögel stürzen sich in Ameisenhaufen und »wirken dabei auf den Beobachter geradezu ekstatisch und kippen mitunter um vor Freude«. Ein tolles Bild dazu findet der geneigte Leser im 




