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Meinungen

°°
gute frage ? würde mich auch interessieren
online druckerei - 12. Dez, 15:51
Ergänzung
Bon Appetit! Wenn ich daran denke, dass auch wir sowas...
Inge von scuba-native Tauchreisen - 31. Okt, 14:29
Und vom leckeren Festmenü...
Und vom leckeren Festmenü haben sie nichts mehr...
Mike5434 - 17. Aug, 16:06

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Ernährung

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Ameisen-TV (3): Ein Menü für die Ameisen

Gut genährt soll mein Ameisenvolk in seine Winterruhe gehen. Da habe ich ihm ein dreigängiges Menü gekocht. Und zwar inklusive Bhatkar-Diät. Ob es ihnen geschmeckt hat? Seht selbst:


Ameisen-TV (3) vom PM Ameisenblog - MyVideo
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Dienstag, 25. September 2007

Indonesische Diät (2)

Dose von oben offen © Jakob Vicari für P.M. Auf dem Bild rechts seht ihr die indonesische Diät, die sich Königin Sri und ihr Volk heute haben schmecken lassen. Sie schwimmt in »Natural Juices« und ist fast geruchsneutral. Es sind Achatina fulica, Achatschnecken also. In Indonesien werden sie gezüchtet und von den Gehäusen befreit, in den USA in Dosen gefüllt und aus Berlin an Ameisenfreunde wie mich verschickt. Fazit: Preislich eindeutig das Sheba unter der Ameisenkost. Aber angenehm in der Handhabung.
Dose von Seite © Jakob Vicari für P.M.

Indonesische Diät (1)

Dose, © Jakob Vicari für P.M. Auftakt der Ernährungswochen im Ameisenblog. Heute bekommt mein privater Superorganismus etwas ganz besonderes und zwar aus der Dose. »Never Buy Live Food Again!« verkündet Zoo Med Laboratories Inc auf der Verpackung. Was hat 18,8 Prozent Protein, nur 0,6% Fett und kommt aus Idonesien?

(Die Antwort gibt es heute Abend hier.)
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Sonntag, 29. Juli 2007

Die Seele der Wegameise

Ich habe die Ameisen im Bücherregal untergebracht, auf dem zweiten Brett von unten. Nach ihrem Umzug ist nicht viel Bemerkenswertes passiert. Eigentlich gar nichts. Die Ameisen waren wie die Bücher: Spannendes verheißend, aber unbelebt. Wenn ich mal wieder vor dem Schlauch kniete, fühlte ich mich eher wie Becketts Landstreicher Wladimir und Estragon als nach Heinz Sielmann. Denn da war nichts, kein Tier, von einer Herde ganz zu schweigen. Wie soll ich da auf 250 Folgen Ameisen-TV kommen? Wäre dieses Blog Theater, müsste das bisherige Stück »Warten auf die Ameisen« heißen.
Vom Formicarium führt ein Schlauch in die Futterarena. Zur Essenszeit, wir haben zwei Teller Schritte weiter gerade unser erfrischendes kaltes Gazpacho beendet, setzt ein Verkehrsansturm an. Sechs der Arbeiterinnen rasen hin und zurück und zerren an den toten Maden. Es gibt sie also noch, zumindest sechs. Und sie mögen meine erfrischenden kalten Maden. Sie tragen die Happen vorbei an den Büchern.
Auf halber Strecke passieren sie sechs Bände Heine, die Madenstücke fest umklammert. In ihrer zehn Millimeter durchmessenden Schlauch-Welt ahnen sie nichts von meinem aktuellen Heine-Lieblingssatz. Dabei steht er nur eine Fühlerlänge von ihnen entfernt: »… ich erscheine mir dann selbst sehr ameisenklein, und dennoch dehnt sich meine Seele so weltenweit.« (Heinrich Heine, Die Nordsee, 3. Abteilung).
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